Arbeitseinsätze

Der Freundeskreis organisiert Workcamps und in den Einrichtungen in Nyang’oma können kurzzeitige und längere Praktika absolviert werden.

Workcamps

Zusammen mit den Kolping Jugendgemeinschaftsdiensten organisiert der Freundeskreis mindestens einmal im Jahr einen Arbeitseinsatz auf der Mission.

Die Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, ein zunächst fremdes Land mit einer außereuropäischen Kultur durch die persönliche Begegnung mit den einheimischen Menschen kennen zu lernen. Die Reise – also Flug und Verpflegung – müssen dabei selbst getragen werden. Das Material für die Arbeit vor Ort wird über Spenden des Freundeskreises finanziert.

Die Teilnehmer der Workcamps sind auf der Mission natürlich herzlich willkommen und werden von der Gemeinde begeistert empfangen. Die Arbeiten auf der Mission sind vielfältig. Sie umfassen unter anderem Aushilfstätigkeiten in den sozialen Einrichtungen wie Krankenstation, Kinderheim und Schulen. Dabei ist die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Einrichtungen der Mission wichtig. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihr Wissen bei den Schülern umzusetzen und neue Erfahrungen zu machen.

Die freiwilligen Einsätze in den Workcamps sollen eine Hilfe zur Selbsthilfe initiieren. Die Verantwortlichen auf der Mission werden dabei als Partner geschätzt. Die Planung größerer Projekte wird vom Freundeskreis über den Partnerverein NYAMIC koordiniert. Dieser erhält auch die Spendengelder aus Deutschland und verwaltet sie projektbezogen in eigener Verantwortung.

Für die Workcamps sind interessierte Fachleute nach Feststellung ihrer Eignung jederzeit willkommen.

Praktikum

In den schulischen und sozialen Einrichtungen in Nyang’oma können kurzzeitige und längere Praktika absolviert werden.
Alle Kosten, bis auf die freie Unterkunft, sind selbst zu tragen.

Außerdem besteht die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit den Kolping-Jugendgemeinschaftsdiensten ein freiwilliges soziales Jahr abzuleisten.

Bewerberinnen und Bewerber wenden sich bitte mit folgenden Unterlagen

  • Praktikumswunsch (welche Institution der Mission)
  • Gewünschter Termin des Praktikums
  • Bewerbungsschreiben (in englisch und deutsch)
  • Lebenslauf (in englisch und deutsch)
  •  

an

NYAMIC
P.O. Box 29
40601 Bondo via Kisumu
Kenya

über

Freundeskreis Nyang’oma / Kenya e.V.
z. Hd. Rolf Nettebrock
Schluse 5
48324 Sendenhorst

Die Bewerbung wird an den NYAMIC (Nyang’oma Mission Institution Council) in Nyang’oma / Kenya zur Entscheidung weitergeleitet. Bei Zustimmung wird eine Praktikums-Vereinbarung zwischen der Praktikantin / dem Praktikanten und dem Freundeskreis geschlossen.

Fragen und Antworten

Da sich die Lagen in Kenia schnell ändern können, insbesondere die Bestimmungen zur Einreise durch die COVID-19-Restriktionen, empfehlen wir die aktuellen Infos des Auswärtigen Amts zu prüfen.

Für die Einreise wird ein Visum benötigt, welches über das elektronische Visasystem beantragt werden kann. 

Der Reisepass muss bei Reiseantritt noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Zum Thema Impfungen empfehlen wir rechtzeitig die aktuellen Infos des Auswärtigen Amts zu lesen und bei den Tropeninstituten nachzufragen.

Einen 100%igen Schutz vor Malaria gibt es nicht. Im Norden und im Hochland oberhalb 2.500 m Höhe gibt es ein geringes Übertragungsrisiko. Ansonsten herrscht ganzjährig im ganzen Land ein hohes Risiko. Wir empfehlend ein gutes Mückenschutzmittel, bedeckende helle Kleidung nach Sonnenuntergang, das Schlafen unter einem Moskitonetz sowie die medikamentöse Vorbeugung.

Die Malaria-Prophylaxe muss vom Hausarzt verschrieben werden. Auch hier empfehlen wir eine Beratung beim Tropeninstitut.

Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich, vom Flughafen in Nairobi direkt mit einem Taxi zum Hotel in die Innenstadt zu fahren oder bereits vor der Anreise einen Fahrer zu bestellen.

Unsere Empfehlung:

LOFTY TOURS
Monika Solanki
Office Phone: +254 705 011 015
Mobile Phone: +254 722 41 21 86
E-Mail: lofty@lofty-tours.com
P.O. BOX 81933
80100 MOMBASA / KENIA

Von Kisumu nach Bondo fahren Sammeltaxen (Matatu) und von Bondo kann man sich mit Moped-Taxen (Boda-Boda) zur Mission kutschieren lassen.

In Nairobi haben wir gute Erfahrungen mit den Überlandbussen der „EASY COACH“ gemacht. Sie fahren in der Nähe der Railway-Station ab und sind sehr pünktlich. Fährt man z.B. morgens 09:00 Uhr ab, ist man spätestens gegen 17:00 Uhr in Kisumu. Die Endstation in Kisumu befindet sich am Rande des Zentrums.

Bei der Anreise ist es hilfreich etwas Bargeld in der Landeswährung Kenya-Shilling (KES) bei sich zu haben. Geldautomaten, an denen mit Kreditkarten und Bankkarten europäischer Banken Bargeld abgehoben werden kann, befinden sich in alle größeren Städten.

Im Café oder Restaurant ist ein Trinkgeld von ca. 10 % üblich. Falls der Service sehr gut war, sollte man ruhig mehr geben, denn die Gehälter sind oft sehr niedrig. Auf einer Safari sollten der Reiseleiter und der Fahrer mindestens 2.000 Kenia Shilling erhalten, auch hier sollte man großzügig sein.

Macht euch auf eine Anzahl von mehreren hundert Kindern gefasst, denen ihr begegnen werdet. Bei dieser Menge ist es schwierig, geeignete Geschenke zu finden. Gefreut wird sich über Stifte, wie Kugelschreiber, kleine Klebetattoos oder Spielgeräte wie Fußbälle, Tennisbälle oder Frisbees. 

Im Supermarkt in Kisumu können Spielsachen gekauft werden. Leider gibt es aber keine Garantie, dass diese immer vorrätig sind.

Süßigkeiten sollten nicht verteilt werden, da meist keine geeignete Zahnhygiene vorgenommen wird.

Auch von der Verteilung von Luftballons oder anderen Gegenständen, die viel Müll verursachen, sollte man absehen. Seit 2017 sind Plastiktüten in Kenia verboten und diese positive Entwicklung sollte man unterstützen.

In den Schulen kann man Hefte und Stifte, englischsprachige Bücher und Bastelmaterialien abgeben. Besonders die Nursery School ist dankbar für Unterrichtsmaterial.

Hier findet ihr eine kleine Auswahl an Büchern, die für unsere Reisen und das Verständnis von Afrika hilfreich waren. Teilt uns gerne eure Empfehlungen über den Kontakt mit:

Kisuaheli – Wort für Wort
Kauderwelsch-Sprachführer von Reise Know-How

Ein praktischer kleiner Sprachführer für alle Situationen.
Wie überall wird sich sehr darüber gefreut, wenn man einige Wörter der Landessprache spricht.

Reiseführer Kenia, Tansania
DuMont Reise-Handbuch

Ein übersichtlicher Reiseführer mit vielen nützlichen Hintergrundinfos.

Afrika, mein Leben
Wangari Maathai

Die erste Professorin des Landes und die erste grüne Politikerin Afrikas gründete 1977 das Aufforstungsprogramm »Green Belt Movement«, das mittlerweile zu einer weltweiten Bewegung geworden ist. 2004 erhielt sie dafür den Friedensnobelpreis. In ihrem Buch berichtet sie über ihre Erfolge aber auch über die zahlreichen Schwierigkeiten auf ihrem Weg.

Die Geschichte Afrikas
Lutz van Dijk

Ein aufschlussreiches Buch über die spannende Geschichte Afrikas. Von der Entstehung des Kontinents und den ersten Menschen, frühen afrikanischen Zivilisationen und über 500 Jahre europäischen Kolonialismus. Zu vielen verschiedenen Themen kommen vor allem afrikanische Stimmen zu Wort. Ein Buch, dass wir jedem Besucher Afrikas ans Herz legen.

Auf dem Weg nach Nyang’oma lohnt sich ein Stop am Supermarkt in Kisumu. Der Supermarkt hat einen europäischen Standard und hier gibt es alles, was man braucht. Auch Spielsachen, Kochgeschirr etc. sind hier erhältlich. 

Eier, Bananen, Kartoffeln und Sukuma (eine Art Grünkohl) bekommt man in Nyang’oma.

Eine größere Auswahl an Obst und Gemüse bekommt man am besten in Bondo auf dem Markt. Einige Softdrinks, die auch für Besucher der Station bereitgestellt werden sollten, kauft man ebenfalls in Bondo.

Liebe Nyang’oma-Besucher

Diese Website soll aktuell bleiben. Da wir nicht regelmäßig vor Ort sein können, wäre es toll wenn ihr nach eurem Besuch Neuigkeiten aus Nyang‘oma mit uns teilt. Vielleicht hattet ihr Gelegenheit Gespräche mit Lehrern der Institutionen oder den Schülern zu führen? Oder ihr wollt einfach eure, sicher zahlreichen Eindrücke teilen? Zögert nicht, euch bei uns zu melden!

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